Sind Sie tagsüber furchtbar aufgedreht? Dann verspüren Sie leicht das Bedürfnis, es
jetzt im Training richtig knallen zu lassen, um sich den Frust von der Seele laufen - vergessen Sie´s!
Der Grund: Unter solchen Vorzeichen ermüdet man schneller. Darunter leidet der Laufstil, was wiederum Verletzungen zur Folge hat, vor allem bei schnellem Laufen. Laufen Sie einen Tick ruhiger,
als Sie es eigentlich vorhatten, oder suchen Sie sich einen Laufpartner, der gewöhnlich langsamer unterwegs ist als Sie und mit dem Sie sich beim Laufen unterhalten können. Während des Gesprächs
können Sie dann ordentlich Dampf ablassen.
Auch wenn die Achillessehne erst nach dem Laufen schmerzt, sollten Sie das nicht
ignorieren und einfach weiterlaufen. Wenn Sie jetzt Maßnahmen ergreifen, können Sie das Risiko minimieren oder abwenden. Dazu sollten Sie den Laufumfang reduzieren, auf weniger harten Böden
laufen, Hügeltraining oder Bahn-Läufe vermeiden, viel dehnen und kräftigen sowie die betroffene Stelle kühlen.
Das Laufen bei den eisigen Temperaturen der letzten Tage schadet der Lunge keineswegs. Auch bei sehr tiefen Außentemperaturen ist Ausdauersport möglich. Die Intensitäten sollten allerdings eher im unteren Belastungsbereich (zirka 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz) liegen.
Laufen kann man zu jeder Jahreszeit. Nur 25 Prozent der Energie des Körperstoffwechsels
werden in Bewegung umgesetzt, der Rest in Wärme. Sie brauchen also nicht befürchten, dass Ihnen beim Laufen in Eis und Schnee kalt wird.
Wir verstehen natürlich, dass es so manchem Läufer im Winter an der Motivation fehlt, die Schuhe ebenso regelmäßig zu schnüren wie im Frühling, Sommer und Herbst. Andererseits kennen Sie doch das
Wohlgefühl, das sich schon nach den ersten Laufschritten einstellt und erst recht nach dem Laufen, wenn Sie unter der Dusche stehen. Glauben Sie uns: Dieses Wohlgefühl ist im Winter das gleiche
wie im Sommer.
Zugegeben, Erholungsphasen im Winter sind grundsätzlich ja gar nicht so schlecht, aber sie sollten nur nicht zu lang und zu inaktiv gestaltet werden. Gar nichts tun geht einfach nicht. Dann
können Sie Ihre Laufform im kommenden Jahr total vergessen. Deshalb haben wir nicht nur Trainingspläne entwickelt, die zeigen, woran Sie beim Wintertraining sparen können, ohne Ihre Form zu
verlieren, sondern geben auch Antworten auf all die Fragen, die ein Wintertraining mit sich bringt.
Die meisten Menschen, erst recht die meisten Läufer, ernähren sich heute zu sauer. Aber wer auf seine Säure-Base-Balance achtet, kann sich praktisch gar nicht ungesund ernähren: Er isst viel Obst
und Gemüse, zieht magere Eiweißlieferanten fetter Wurst vor. Damit hält er sich auch automatisch an die Empfehlungen der Low-Carb-Diät, die Studien zufolge Abnehmwilligen das Gewichtsmanagement
am einfachsten macht. Letztlich ist zwar die Kalorienbilanz entscheidend, aber ein sparsamer Umgang mit konzentrierten Kohlenhydrat-Lieferanten zügelt offenbar den
Appetit.